Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit - akj Uznach

Die regionale Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit (akj) unterstützt und berät die Pfarreien und Seelsorgeeinheiten in der Förderung der kirchlichen Jugendarbeit. Dies geschieht durch Gruppen- oder Einzelpraxisberatungen der Jugendarbeitenden/Jugendseelsorgenden und ehrenamtlich Engagierten. Ergänzend bietet die akj-Stelle mit Aktivitäten (z.B. Lagern, Reisen, Events, Projekten etc.) einen Rahmen an, welcher durch das jeweilige Mitwirken ihrer Zielgruppen ausgestaltet wird.  
Die akj arbeitet im Auftrag des Dekanats Uznach und der Vertragskirchgemeinden in der Region See und Gaster im Kanton St. Gallen.

 

Die Jugendpastoral des Bistums St. Gallen wird in drei verschiedene Bereiche gegliedert:



In diesen drei Handlungsfeldern wird mit unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen, mit verschiedenen Methoden und Zielen gearbeitet. Während Religionsunterricht und Firmung ab 18 in besonderem Mass der Verkündigung dienen, legt die kirchliche Jugendarbeit einen Schwerpunkt auf den diakonischen Bereich. Die drei Aufgabenbereiche werden zudem in verschiedenen Strukturen und Gefässen umgesetzt. Für eine gelingende Jugendpastoral ist es notwendig, die verschiedenen Ansätze zu verknüpfen, jedoch nicht zu vermischen. Die vorliegenden Richtlinien befassen sich mit dem Aufgabenbereich „kirchliche Jugendarbeit“. Für die anderen beiden Bereiche bestehen eigene diözesane Richtlinien.

 

Jugendarbeit sieht sich als Dienst der Kirche, welche Jugendliche durch diese Lebensentwicklungen begleitet. Sie hat das Ziel „jungen Menschen den Zugang zu jener Lebensweise freizumachen und freizuhalten, wie sie Jesus von Nazareth gelebt hat.“ Es geht dabei „um die individuelle, soziale, gesellschaftliche und religiöse Entfaltung und Selbstverwirklichung des Jugendlichen: der freie, kontaktfähige, engagierte, kritische, selbst- und verantwortungsbewusste Mensch.“ Leitend ist immer das Interesse an der Subjektwerdung aller Menschen vor Gott. 
Die kirchliche Jugendarbeit fordert und fördert junge Menschen, in der Begegnung mit sich selbst, mit anderen und mit Gott ihre unverwechselbare Identität zu finden und so fähig zu werden, im Geist von Jesus von Nazareth in Kirche und Gesellschaft zu handeln.


Die obenstehende Grafik beschreibt die zentralen sechs Praxisfelder kirchlicher Jugendarbeit (Quadrate). Die Aufgaben von Jugendarbeitenden und Jugendseelsorgenden werden mit dem Windrad dargestellt. In den beschriebenen Praxisfeldern orientieren sie sich an vier Querschnittaufgaben.  · Beziehungsarbeit: In Beratung und Begleitung ein verbindliches Gegenüber sein.

Vernetzung: Verbindungen zum kirchlichen und gesellschaftlichen Umfeld fördern.

Spirituelle Animation: Sprache und Ausdrucksformen für Sinn und Glaube finden und gestalten.

Administration: Professionelle Hintergrundsarbeit leisten. 

Die grafische Darstellung mit dem Windrad zeigt auf, dass die Verantwortlichen mit den genannten Aufgaben Energie und frischen Wind in die Praxisfelder einbringen sollen.

 

Aus dem Leitbild (2009)

Wir sind interessiert, junggeblieben und dynamisch.

Wir unterstützen und initiieren Projekte und Anlässe für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der Region See und Gaster.

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den gesellschaftlichen Teilbereichen Kirche, Soziales, Politik und Kultur.

Wir bauen Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen.

Wir setzen uns für eine gendergerechte Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein.

Wir ermutigen und motivieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zur aktiven Gestaltung von kirchlichen Lebensräumen.

Wir schaffen Netzwerke zwischen den Pfarreien, dem Dekanat und dem Bistum, sowie politischen Gemeinden und anderen Institutionen.

Wir fördern das Verständnis für die kirchliche Jugendarbeit im Dekanat und in den Behörden. 

Hier können Sie in unser Betriebskonzept einsehen

Betriebskonzept aus 2015
Betriebskonzept 2015.pdf
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